Emissionen

Die üblicherweise verwendeten Klebstoffe beinhalten entweder kein Formaldehyd oder nur in so geringen Mengen, dass die für Holzwerkstoffe festgelegten Obergrenzen der Formaldehydemission (E1-Klasse) auch bei hohen Beladungszahlen (bis zu 1 m² Oberfläche/m³ Raumluft) deutlich unterschritten werden.

Ein vorbeugender chemischer Holzschutz nach DIN 68800-3 ist bei Beachtung der konstruktiven Randbedingungen der DIN 68800-2 nicht erforderlich und dann auch nicht zulässig. Die häufig verwendeten Anstriche zur Verbesserung der Reinigungsfähigkeit der Oberfläche und zur Reduzierung der Feuchteaufnahme in Transport- und Bauzuständen sind lösemittelfrei.

Wie sehr viele organische Stoffe emittiert Holz flüchtige organische Verbindungen (Volatile Organic Compounds, kurz VOC). Die Informationsbroschüren „Bauen und Leben mit Holz“, „Kann Natur denn schädlich sein“, „Gesundheitliche Interaktion von Holz-Mensch-Raum“ sowie die Homepage www.holz-und-raumluft.de beleuchten die verschiedenen gesundheitlichen Aspekte der Verwendung von Holzprodukten. Es wird aufgezeigt, dass die dem Holz eigenen Emissionen von Formaldehyd und VOC toxikologisch bei sachgerechter Anwendung von Holz und Holzprodukten im Innenraum kein gesundheitliches Risiko darstellen. Auch die strengeren Grenzwerte nach REACH-Verordnung werden von KVH und Balkenschichtholz deutlich unterschritten.